activity

Rollenspiel als Mittel zum sozialen Lernen: Erfahrungen und Lösungsideen zum Thema Konflikte sammeln

Bei dieser Aktivität sammeln die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen und Beobachtungen zum Thema „Konflikte“ auf einer interaktiven Pinnwand. Dafür  eignet sich das kostenlose Tool Padlet. Danach stellen die Jugendlichen bestimmte Situationen im Rollenspiel dar und erstellen Videos.

Mit dem ebenfalls kostenfreien Tool Voki schaffen die Jugendlichen virtuelle Figuren, die Ideen und persönliche Botschaften an ihrer Stelle kommunizieren.

Interaktives Quiz zum Thema Peer-Mediation

In dieser Aktivität zum Thema Peer-Mediation in Teil 2 der Sendereihe „Nur ein Spiel“ beantworten die Lernenden Fragen nach dem Wahr/Falsch – Prinzip. Diese Übung ermöglicht auf spielerische Weise eine Überprüfung des Textverständnisses. Die Schülerinnen und Schüler lösen dieses interaktive Quiz gleich hier, sie brauchen dazu nur ein Handy oder einen Computer.

Der Download und das Einbetten der Quizfragen auf Lernplattformen, wie z. B. Moodle, ist nach Belieben mit wenigen Klicks möglich.

 

„Wolken im Weltall“ verlinken

Orionnebel bearbeitet

In der 5-teiligen Ö1  Sendung „Wolken im Weltall“ aus der Sendereihe „Vom Leben der Natur“ werden Entwicklungen und Veränderungen unseres Universums behandelt.

Der Astrophysiker  Gerhard Hensler erläutert unter anderem den Urknall, die Entstehung von Galaxien und die Geburt und das Sterben von Sternen.

In dieser Aktivität können Schülerinnen und Schüler fünf vorbereitete Bilder des Universums mit Hilfe des Programms ThingLink mit Hotspots (Verlinkungen an bestimmten Bildstellen) versehen und so die Inhalte der Sendung in einer interaktiven Präsentation darstellen.

Informationen, die den Bildern direkt zu entnehmen sind, werden so auf anschauliche Weise vermittelt. Aber auch implizite oder assoziierte Informationen können vor einem eindrucksvollen Hintergrund dargestellt werden.

Das versteh´ ich nicht! – Begriffe klären und „übersetzen“

Die Aktivität zur fünfteiligen Sendung „Der Machtapparat der Nationalsozialisten“ soll die Schülerinnen und Schüler anleiten, die sprachlich anspruchsvollen Inhalte arbeitsteilig zu erschließen und durch Peer-Learning zu vermitteln: Zum Einsatz kommen dabei ein Textverarbeitungsprogramm (z.B. Word) oder Google Drive sowie eine Online-Recherche für schwierige Begriffe.

Bild „Laptop“
von Gerd Altmann
unter der Lizenz CC0

 

Ein Handout zum Thema Robotik erstellen

In dieser Aktivität erstellt die Lerngruppe ein Handout zum Thema Robotik. Hierbei üben die Schülerinnen und Schüler wichtige Grundlagen zur Textgestaltung mithilfe von Software wie Microsoft Word oder Google Docs:

  • Überschriften und Absätze sinnvoll formatieren
  • Dateien in der Cloud im PDF-Format speichern und verwalten
  • Bilder, die unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht werden, suchen und nutzen

Die Sequenz kann optimal in den Fächern Office Management und Angewandte Informatik, Informatik oder Digitale Grundbildung (Sekundarstufe 1) durchgeführt werden und eignet sich für Anfängerinnen und Anfänger.

Den Konflikt Galilei gegen Kirche historisch einordnen

Die Ö1 Sendung „Ich habe abgeschworen. Der Fall Galilei“ (25 Minuten) behandelt die historische Entwicklung des Konfliktes zwischen dem Naturwissenschaftler Galileo Galilei und der damaligen obersten Autorität, der Kirche. Die Sendung bietet daher eine geeignete Grundlage, um das Leben Galileis anhand dieses Konfliktes in einer Zeitleiste darzustellen.

Zur eigenständigen Erstellung einer Zeitleiste durch Schülerinnen und Schüler eignen sich die Onlineprogramme Timeline-JS und Readwritethink-timeline. Die Online-App  Learning-Apps-Zahlenstrahl  kann man verwenden um eine Zeitleiste in Form eines Quiz zu erstellen.

Da die Sendung viele Fremdwörter enthält, wird auch ein Zuordnungsquiz zur Erklärung diverser Fremdwörter angeboten.

Bild: „Timeline icon“
von Dschwen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Das Thema Selbstbild vs. Schönheitsideale kollaborativ erarbeiten

Bei dieser Aktivität wird die Lerngruppe kollaborativ ein eBook anhand von Book Creator in Chrome erstellen. Dieses Tool ist kostenlos. Es können mehrere Personen gleichzeitig an einem Buchteil online arbeiten. Anschließend können die einzelnen Buchteile zusammengeführt werden. Als Alternative für eine Kollaboration bietet sich Google Docs oder Google Slides an. Book Creator ist ebenfalls am iPad erhältlich.

Für die Erarbeitung des Themas empfiehlt sich, das Anhören der Sendung als Hausaufgabe zu geben, ganz im Sinne des Flipped Classroom Modells. Auf diese Weise kann gleich in der Unterrichtsstunde mit der Arbeit begonnen werden.

Interaktives Quiz zur Sendung „Die Situation von Menschen mit Behinderungen“

Kahoot ist ein einfach zu bedienendes Online-Tool, mit dem Lehrende und Lernende auf einfache Art und Weise ein interaktives Quiz erstellen können. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und sehr intuitiv in Handhabung und Bedienung, mittlerweile wird sie von über 50 Millionen Menschen genutzt. Kahoot eignet sich besonders gut zur Lernzielüberprüfung. Wer beantwortet die meisten Fragen unter Zeitdruck richtig? Dieser Wettbewerb macht  Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen großen Spaß.

Als Alternative zu Kahoot kann Socrative oder Poll Everywhere (ebenfalls kostenlos) genutzt werden.

Pinnwand der Menschlichkeit – Helfen digital sichtbar machen

Diese Aktivität stellt die Motive und Erfahrungen engagierter Menschen in den Mittelpunkt, die in der vierteiligen Sendung „Unter einem Dach mit Flüchtlingen“ aus der Sendereihe „Ö1 Radiokolleg“ über ihre (Privat-)Initiativen im Bereich der Flüchtlingshilfe berichten. Was gab und gibt ihnen die Kraft dafür, sich trotz einiger Hürden und Rückschläge zu engagieren? Zu Wort kommen natürlich auch jene, die Zuflucht und Unterstützung gefunden haben. Mit Powerpoint werden die Aussagen der Interviewten visualisiert und auf einer gemeinsamen „Pinnwand der Menschlichkeit“, zum Beispiel auf Padlet, gesammelt.

Alternativ eignet sich Google Präsentationen, hier können alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam Folien erstellen. Da die fertige Präsentation für alle sichtbar und zugänglich ist, erübrigt sich der zusätzliche Upload auf Padlet.

 

 

Im Team zur Deadline – kollaborativ recherchieren mit Google Drive

Grundlage für diese Unterrichtsstunde bilden die vier Sendungen „Unter einem Dach mit Flüchtlingen“ der Sendereihe „Ö1 Radiokolleg“ aus dem Jahr 2015.

Was hat sich seitdem bei den in der Sendung vorgestellten Initiativen getan? Existieren sie noch? Gab es besondere Erfolge oder Rückschläge? Die Recherche erfolgt in zwei Gruppen, die zum Erreichen einer Deadline gegeneinander antreten. Im Kampf gegen die Zeit ist bei dieser Aktivität besonders die arbeitsteilige Organisation innerhalb der Teams gefragt – jedes Gruppenmitglied ist gefordert, genau, schnell und verlässlich zu recherchieren.

Gesammelt werden die Ergebnisse der Teams mit Google Docs oder Google Tabellen.
Als Alternative eignet sich EtherCalc, ein kollaboratives, webbasiertes Tabellentool, das ohne Anmeldung genutzt werden kann.

Vorwissen aktivieren und „sprechende“ Bilder erstellen

Am Beginn dieser Aktivität steht die Aktivierung des Vorwissens zum Thema der Sendung „Das Ende des Kalten Krieges“. Dafür eignet sich das webbasierte Tool Answergarden. Aus den von den Schülerinnen und Schülern eingegebenen Begriffen wird eine Wortwolke generiert, die zeigt, welches Basiswissen in der gesamten Klasse bereits vorhanden ist.

In einer Gruppenarbeit wird jeweils einer der 5 Teile der Sendung inhaltlich zusammengefasst und mit einem „sprechenden“ Bild visualisiert. Das dafür geeignete Werkzeug Thinglink ermöglicht es, Bilder mit vielfältigen Informationen zu versehen und dadurch „zum Leben zu erwecken“: Texte, weitere Bilder, Online-Inhalte, Videos und Audios können mit Symbolen direkt im ausgewählten Bild verlinkt werden. Thinglink bietet außerdem die Möglichkeit zum kollabroativen Arbeiten mit dem selben Bild. Alternativ kann dafür auch Glogster, ein ebenfalls kostenloses Tool, verwendet werden.

Durch das gegenseitige Präsentieren der „sprechenden“ Bilder im Rotationsprinzip erfahren alle Schülerinnen und Schüler die wesentlichen Fakten zum Mauerfall und seinen Folgen.

Bild: „Graffiti-Berlin“
von clecaux
unter der Lizenz CC0

Zum Thema Robotik forschen und präsentieren

Die Sendereihe über Künstliche Intelligenz und Robotik bietet eine ideale Grundlage für eine Unterrichtseinheit. Nach dem Anhören der kurzen Ö1 Sendungen über die Geschichte der Robotik werden Kinder und Jugendliche zum Nachdenken angeregt und beschäftigen sich mit Fragen wie:

  • Wie wurde die menschliche Gesellschaft durch die Robotik positiv oder negativ beeinflusst?
  • Welche Jobs werden von Robotern in Zukunft übernommen?
  • Welche Vor- und Nachteile haben intelligente Maschinen im Krieg?

Wie werden die Forschungsergebnisse gesammelt? Zum Beispiel durch die Erstellung einer Präsentation mit Prezi oder Adobe Spark Page, eine Padlet-Seite oder ein Online-Ebook mit Book Creator. Diese Plattformen sind kostenlos und setzen lediglich ein Nutzerkonto voraus. 

 

 

Nachrichtenmedien im Zeitalter der Digitalisierung

Der dritte Teil der Sendungsreihe „Nachrichtenwelt im Wandel“ bietet eine hervorragende Grundlage für einen Arbeitsauftrag, mit dem kritisches Denken sowie Recherchekompetenzen der Lernenden gefördert werden.

Diverse Tools wie Google Forms, Learningapps oder Quizlet kommen zum Einsatz. Zunächst soll das Verständnis mittels Online-Fragebogen abgeprüft werden, danach erfolgt eine Vertiefung des Themas durch eine individualisierte Aufgabe. Die freie Medien- und Themenwahl soll dazu motivieren, sich gerne mit einem Schwerpunkt nach Interesse zu beschäftigen und sich zu vertiefen.

Da der Sendungsteil eine Länge von circa 22 Minuten hat, ist es ratsam, das Anhören des Audios als Hausaufgabe (im Flipped-Classroom-Format) zu vergeben. Auf diese Weise können die Jugendlichen in der Unterrichtsstunde gleich zu arbeiten beginnen.

Aktivität zur Sendung „Elektronische Kommunikation“

Bei dieser Aktivität reflektieren die SchülerInnen mithilfe einer Umfrage (Kahoot, LearningappsGoogle-Forms oder Tevalo) über ihre eigenen Umgangsformen bei der Verwendung elektronischer Kommunikation und nutzen die Sendung „Höflichkeit bei elektronischer Kommunikation“, um Regeln und unterschiedliche Meinungen dazu kennen zu lernen.

In Gruppen werden kollaborativ  Präsentationen mit Google-Drive oder Sway erstellt, die zur „perfekten“ E-Mail anleiten sollen. Abschließend wird im Plenum über die Inhalte und die Qualität der Präsentationen diskutiert und ein Vergleich mit den Umfrage-Ergebnissen angestellt.

Durch das Schreiben einer E-Mail an die Lehrperson oder eine Klassenkollegin/einen Klassenkollegen – nach allen Regeln der Höflichkeit – können die gewonnen Kenntnisse praktische Anwendung finden.

 

Audioaufnahmen mit Kindern

https://pixabay.com/en/microphone-boy-studio-screaming-1209816/

Möglichkeiten der Audioaufnahme

Grundsätzlich gibt es professionelles tragbares Equipment, das in der Regel sehr teuer ist und eine Einschulung erfordert. Es können aber auch Smartphones bzw. Tablets zur Aufnahme von Audio-Material verwendet werden, die zwar qualitativ nicht so ein gutes Ergebnis bringen, aber durchaus für die Erarbeitung von Hörspielen bzw. Audio-Guides geeignet ist.

Ausborgen von Equipment

  • Eine Möglichkeit bietet das WienXtra Medienzentrum, wo mobile Geräte für maximal eine Woche gegen Kaution ausgeborgt werden können.
  • Bei Christian Berger (PH Wien /ZLI/Medialab) gibt es einen „Medienkoffer“, der für die Arbeit mit Schulklassen kostenlos hergeborgt wird.

TIPP:

  • Mikrofon für Smartphone
  • Bei ME-LehrerIn fragen, ob es Geräte in der Schule gibt.
Bild: von Free-Photos unter der Lizenz CC0

Schön sprechen – Wien hören (Grätzel-Tour)

Ein Online-Tourguide der besonderen Art, erstellt von Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Schulunterrichts.

Unter dem Titel „Schön sprechen – Wien hören“ wurde ein Rahmen für den projektorientierten, fächerübergreifenden Unterricht geschaffen, der einen Zeitraum von mehreren Wochen einschließen kann.

Titelbild: von wikimedia.org unter einer Public Domain Lizenz
(Bearbeitet von Daniel Fahrecker)

Stimm- und Sprechtraining mit Kindern

Aus vielen Gründen ist es wichtig, gut und verständlich sprechen zu können: sei es bei einem Bewerbungsgespräch oder einer Präsentation, oder auch im Zuge einer Audio- oder Video-Produktion. Darum ist es wichtig, die Sprache der Schüler und Schülerinnen dementsprechend zu schulen.

Natürlich kann man mit technischen Hilfsmitteln (Kompressoren, Equalizer, De-esser,…) die Audioausgabe beeinflussen, aber schlecht ausgesprochene Wörter lassen sich dadurch nicht ändern. Und bei Referaten oder Präsentationen ohne Mikrofon ist es vor allem die Stimme, die dem Auditorium die Inhalte vermittelt. Um dies zu trainieren, wurden Sätze gesammelt, welche sich auf bestimmte Vokale konzentrieren.

Sollte darüberhinaus Interesse an zusätzlichen stimmtechnischen Angeboten bestehen, gibt es die Möglichkeit, Stimmtrainer/innen für die Klasse zu engagieren (z.B. www.danielakong.at). Auch in der Literatur wird man diesbezüglich fündig:

  • Sprechtechnik – Dr. Anna Martini (ISBN: 3280054001)
  • ABC des Sprechens – Heidi Puffer (ISBN: 3894876700)
  • Sprechtechnisches Übungsbuch – Vera Balser-Eberle (ISBN: 3707407071)
Titelbild: von wikihow.com unter einer Creative Commons Lizenz

 

Multimediale Poster zum Thema Mode erstellen

Die interaktive Plattform glogster.com ermöglicht die individuelle Gestaltung multimedialer Poster unter Zuhilfenahme verschiedener Medienarten wie Videos, Audiofiles, Fotos oder Animationen. Damit können Schülerinnen und Schüler ihre Ideen kreativ umsetzen und lernen neben den nötigen Informationen auch den sinnvollen Einsatz von Informationstechnologien.

Das Thema der Sendung ist für eine visuelle Aufbereitung besonders gut geeignet. Die Schülerinnen und Schüler lernen, ein gut abgegrenztes Themengebiet selbst zu erarbeiten und die nötigen Bilder und Informationen zu sammeln und zu strukturieren. So können sie eigenständig gedankliche Zusammenhänge zwischen modischen Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen herstellen und auf eigene Kleidungsgewohnheiten und die gängigen Modestile ihrer Zeit reflektieren.

Als Alternative eignet sich das kostenlose Tool Adobe Spark Page.

Zum Thema Urheberrecht kompetent forschen und erklären

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Für diese Unterrichtssequenz wird die Gruppen-Puzzle-Methode genutzt, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Kommunikations- und Kollaborationsfähigkeiten üben können. Sie nehmen die neuen Informationen erst auf, danach vervollständigen und konstruieren sie das Wissen kollaborativ in einer Experten/Experinnen-Phase. Anschliessend haben sie in einer Erklärungsphase die Aufgabe, ihren Teilaspekt zu kommunizieren.

Für diese Sequenz wird die Klasse in Vierer-Gruppen geteilt. Jede Gruppe bekommt (oder wählt) einen Themenschwerpunkt und hört die dazu passenden Teile der Ö1-Radiosendung an:

1. Kopieren – inwieweit sind die Begriffe Raub oder Diebstahl im Rahmen von Nutzung und Verbreitung von Medien zulässig? Was zeigt das Beispiel „Messi“?

2. Entstehung und Entwicklung vom Urheberrecht – was wurde in den letzten Jahrzehnten unternommen und wie sehen die künftigen Entwicklungen aus?

3. Negative Auswirkungen der Maßnahmen, die die Urheberrinnen und Urheber schützen sollen – untersuche die Konflikte, die zwischen Kunstschaffenden und (junge) Konsumenten entstanden sind.

4. Geistiges Eigentum – wie gehen Musiker/innen und Kunstschaffende mit dem Thema Urheberrecht um? Kann Creative Commons eine nachhaltige Lösung bieten?

Das Anhören der Sendung erfolgt individuell, vor der Unterrichtsstunde. Auf diese Weise können die Gruppen gleich mit der Arbeit in der Experten-/Expertinnenphase beginnen.

Für die Ergebnisse der Experten-/Expertinnenrunde werden kollaborative Mindmap-Tools wie CoggleMindmeister oder Mindmup empfohlen. Falls vorhanden, kann bei vorhandenen Tablets in der Klasse mit Apps wie Explain Everything oder Keynote gearbeitet werden.

Am Ende der Erklärungsrunde können die vollständigen Mindmaps auf einer Padlet-Seite verlinkt werden, um über die Gesamtergebnisse zu reflektieren.

Interesting facts about Australia

Mit dem kostenlosen Pluginn H5P für Drupal, Moodle oder WordPress ist es sehr leicht, interaktive Lerninhalte zu erstellen und online bereitzustellen. Hier finden Sie H5P Content-Beispiele. Mehr über H5P kann hier nachgeschlagen werden.

Als Alternative eignet sich die ebenfalls kostenlose Lernplattform learningsapps.org, die ebenfalls zahlreiche spielerische Aktivitäten wie Lückentext, Memory-Spiel oder Gruppenzuordnung ermöglicht. Näheres über learningapps.org finden Sie hier.

Strom aus Sonnenwärme

In der vorgeschlagenen Aktivität werden die Sendungsinhalte in drei jeweils ungefähr sechsminütige Sendugs-„Häppchen“ aufgeteilt. Diese können von einzelnen Gruppen bearbeitet und präsentiert werden.

Als Präsentationsmethode wird eine Stimmaufzeichnung vorgeschlagen, für deren Umsetzung die Online-App Vocaroo verwendet werden kann.


Bilder: DLR, CC-BY 3.0

Zusätzlich zur Beschäftigung mit den drei solarthermischen Kraftwerksarten anhand der Sendung gibt es für jede Gruppe auch Zusatzaufträge, in denen die in der Sendung verwendeten physikalischen Begriffe (Gigawatt, Megawattstunde, Petajoule, Parbolspiegel, Generator,….) wiederholt/erarbeitet werden können. Die (frei gestalteten) Erklärungen dieser Begriffe sollen dann bei Bedarf während der Präsentationen angeboten werden.

Fragen über sichere Passwörter beantworten

Diese Aktivität bietet die Gelegenheit für eine Lerngruppe sich mit den Kernfragen zum Thema „Sichere Passwörter“ zu beschäftigen. Empfohlen wird das kostenlose Online-Tool Learningapps.org, das sich gut für die Erstellung von Lernspielen eignet. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dadurch einen guten Überblick zur Thematik.

Alternativen sind https://quizizz.com/, plickers.com oder getkahoot.com.

Informationen verifizieren: Wahr oder Fake?

In unserer digitalisierten Welt, in der die Informationsverbreitung blitzartig über Social-Media-Kanäle erfolgt, ist es unumgänglich, dass Schülerinnen und Schüler vertrauenswürdige Quellen erkennen und Informationen bewerten können. Bei dieser Aktivität wird die Sendung „Nachrichtenwelt im Wandel“ als Impuls genommen, um das Thema „Fake-News“ gründlich zu erarbeiten.

Ziel ist es, ein Handout als Leitfaden mithilfe von Book Creator App zu erstellen. Als Alternative kommen Pages, Word oder Google Sites infrage, da diese kollaboratives Arbeiten erlauben.

Wenn die Schülerinnen und Schüler den Sendungsteil (20 Minuten) vorab als Hausaufgabe hören, kann in der Unterrichtsstunde gleich gearbeitet werden.

Newsgathering mit Sozialen Medien

Die Nachrichtenwelt ist wegen der zunehmend wichtigen Rolle von Sozialen Medien im Wandel. Diese virtuelle Plattformen haben die Arbeit und die Rolle von Journalisten und Journalistinnen drastisch verändert. Die traditionellen Aufgaben – Informationen sammeln, filtern, verifizieren und auswerten – sind nicht mehr so einfach zu erledigen.

In dieser Aktivität können sich Jugendliche im Umgang mit Informationen und Nachrichtenmedien anhand des Beispiels Twitter vertiefen. Als Grundlage dient die 2. Sendung der Sendereihe „Nachrichtenwelt im Wandel„, welche eine Länge von 20 Minuten hat. Aufgrund der Länge empfiehlt es sich, das Hören als Hausaufgabe vorab zu geben, damit die Schülerinnen und Schüler die Zeit in der Unterrichtsstunde gut nutzen können.

Als Alternative zu Twitter können andere Soziale Plattformen wie Facebook oder Youtube herangezogen werden.

Newsroom simulieren, Nachrichten produzieren

Diese Aktivität bietet die Möglichkeit, in die Welt der Nachrichtenproduktion einzutauchen. Bei der Erstellung von Newsbeiträgen werden multimediale Tools wie cueprompter.com, spreaker.com und/oder ein Dokument in Google Docs verwendet. Somit haben Jugendliche die Gelegenheit, die Produktion von Nachrichten für Radio, Fernsehen oder Printmedien zu erproben und vor allem zu entscheiden, wie sie Nachrichten für diese oder jene Plattform publizieren und darstellen. Bei dieser Aufgabe werden Kreativität, Kollaboration und kritisches Denken angeregt.

Der erste Teil der Sendungsreihe „Nachrichtenwelt im Aufbruch“ hat eine Länge von ca. 22 Minuten. Daher ist es ratsam, das Anhören der Sendung vorab als Hausaufgabe zu vergeben. In diesem „Flipped Classroom“-Format kann die Lerngruppe die Zeit in der Unterrichtsstunde dazu nutzen, ihre Aufgabe zu erarbeiten.

Über Weihnachtsbräuche kollaborativ recherchieren und präsentieren

Die Sendung über die Kulturgeschichte der österreichischen Weihnachtsbräuche ist für eine interaktive Lernstunde sehr passend. Hier können die Jugendlichen ihre Meinungen artikulieren, Zusatzinformationen einholen und die Ergebnisse visualisieren und darstellen. Als Tool eignet sich hier Google Slides, weil die webbasierte Software direkt im Browser genutzt werden kann und kollaborative Zusammenarbeit ermöglicht. Als Alternative kann Google Docs oder Prezi verwendet werden.

Da die Ö1 Sendung 25 Minuten lang ist, kann das Hören als Hausaufgabe im Flipped-Classroom-Format gegeben werden. Auf diese Weise kann sofort während des Unterrichts an den Aufgaben gearbeitet werden. Stellen Sie eine Vorlage zur Verfügung, damit die Jugendlichen gleich mit der Recherchearbeit beginnen können.

Fakten zur Sendereihe „Die Arbeitslosen von Marienthal“ abprüfen

Der Einsatz eines Online-Quizzes im Unterricht kann mehrere didaktische Zwecke erfüllen. Fragen über das „was“, „wann“ oder „warum“ können Neugier bei den Lernenden wecken und somit ein Thema auf spannende Art und Weise einleiten. Am Anfang einer Stunde eingesetzt, kann das Quiz zum Nachdenken anregen, damit die Jugendlichen sich auf die Folgeaktivitäten einstellen können. Am Ende einer Unterrichtseinheit kann ein Quiz zur Ergebnissicherung abgehalten werden. Für diese Aktivität wird die Plattform learningapps.org genutzt.

Alternativ können Online-Quizzes mit Hilfe von webbasierten Plattformen wie Plickers oder Kahoot durchgeführt werden. Für alle Tools ist ein Profilkonto (kostenlos) für die Lehrperson erforderlich.

Zur Sendung „What’s up? Das Selfie einer Generation“ Meinungen einholen

Beitragsbild Selfie einer Generation

In dieser Aktivität erstellen die Jugendlichen eigene Umfragen zum Thema „Generation What?“. Mit Kahoot können webbasierte Quizzes erstellt und gespielt werden. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und sehr intuitiv in der Handhabung und Bedienung. Mittlerweile nutzen über 50 Millionen Menschen die Plattform, um spielerisch zu lernen und Gelerntes zu wiederholen. Zusätzlich zu einem Quiz können ebenfalls eine Diskussion oder eine Umfrage erstellt werden.

Als Alternative zu Kahoot kann Socrative oder Poll Everywhere (ebenfalls kostenlos) genutzt werden.

Zum Thema „Sexting“ mediale Präsentationen produzieren

Mit Adobe Spark können Jugendliche selbst multimediale Inhalte online produzieren, und ihr Lernen somit dokumentieren und präsentieren. Nach der Erstellung eines kostenlosen User/innenkontos kann sofort mit dem Erstellen der Seite und mit dem Gestalten der Inhalte begonnen werden.

Als Alternative können SwayWeebly, Wix oder Jimdo genutzt werden. Mit diesen Tools lassen sich leicht einfache Webseiten mit wenig Vorkenntnissen gestalten.

Diese Aktivität zur Sendung „Sexting“ ist für den Einsatz im Englischunterricht konzipiert, kann aber im Rahmen eines anderen Faches (z. B. CLIL) ebenso stattfinden. Die Jugendlichen können sich die Sendung „Sexting“ entweder am Anfang der Stunde oder während der Arbeitsphase anhören.

Begriffe zum Thema „Sprache rechtspopulistischer Parteien“ ergründen

Padlet eignet sich als kollaboratives Tool und digitale Pinnwand, auf der Ideen, Bilder und Medien übersichtlich dargestellt werden können. Die Resultate können am Beamer gezeigt werden, während darüber gesprochen wird. Padlet als Tool liefert eine tolle Diskussionsplattform für das Thema Sprache rechtspopulistischer Parteien.