sendung

Zeitzeuge aus Stein

Stephansdom

Der Stephansdom hat über Jahrhunderte das Leben der Menschen in Wien begleitet und wird als Mittelpunkt der Stadt Wien gewürdigt. Wie ist es zu dem gekommen? Was bedeuten die unzähligen Symbole und Zeichen im Inneren und auf der Fassade des Doms? In dieser Ö1 Sendung der Reihe “Memo – Ideen, Mythen, Feste” werden spannende Geheimnisse und Geschichten über diesen einzigartigen Zeitzeugen verraten.

Der Hörbeitrag umfasst:

  • Geschichte des Baus
  • Rolle für Gläubigen über die Jahrhunderte
  • Verbindung zu Mozart
  • Stephansdom im 2. Weltkrieg
  • Stephanus als Namensgeber
  • Bedeutung für die Bevölkerung Wiens

Panta rhei – zur Geschichte antiker Redewendungen

Diogenes und Alexander

Die Sendereihe “Betrifft Geschichte” hat sich in dieser Ausgabe einiger, berühmter, antiker Aussprüche angenommen, die alle bis heute noch verwendet werden. Der Historiker Wolfgang Hameter erklärt die Herkunft einiger antiker Aussprüche und die Zusammenhänge, in denen sie entstanden sind. Dabei zeigt sich, dass die Redewendungen in unserer heute gebräuchlichen Form ursprünglich so nie gesagt wurden. Alle vorgestellten Redewendungen unterlagen einer sowohl sprachlichen als auch Bedeutungsveränderung.

Die Redewendungen der einzelnen Sendungsteile:

  • Teil 1: Heraklith, “Panta rhei” und “Der Krieg ist der Vater aller Dinge”
  • Teil 2: Diogenes, “Geh mir aus der Sonne” und andere Respektlosigkeiten
  • Teil 3: Cato der Ältere, “Ceterum censeo”
  • Teil 4: Cäsar, “Die Würfel sind gefallen” und “Auch du mein Sohn Brutus”
  • Teil 5: Vespasian, “Geld stinkt nicht”

Schmelzendes Eis und steigende Meere

Male, die Hauptstadt der Malediven

In dieser fünfteiligen Sendung der Ö1 Reihe “Vom Leben der Natur” erzählt die Ozeanographin Kirstin Richter von der Universität Innsbruck über die weltweite Veränderung der Meeresspiegel. Und der wissenschaftliche Befund ist klar: In den letzten 100 Jahren ist der Meeresspiegel um 15 cm gestiegen.

Worin bestehen die Ursachen für diese Veränderungen? Welche Verbindungen zwischen schmelzenden Eismassen und Meeresspiegel bestehen? Wie kann man die Veränderung des Meeresspiegels messen? Wie schnell wird der Meeresspiegel in den nächsten Jahren steigen? Auf all diese Fragen gibt die Ozeanographin in dieser Sendung ausführlich, kompetent und verständlich Antwort.

Teil 1: Globale Verbindungen
Teil 2: Eisschilde als Wasserspeicher
Teil 3: Die Ursachen der Unterschiede
Teil 4: Kontinuierliche Messungen
Teil 5: Praktische Anwendungen

Ziehe am Schieberegler:

Magie im Makrokosmos

Doppelspaltexperiment

Im Mikrokosmos – in der Welt der Quanten – gelten ganz seltsame Gesetze. Dort können Objekte an mehrerern Orten gleichzeitig sein. Dort können Objekte miteinander verbunden sein, obwohl sie viele Lichtjahre voneinander entfernt sind. Dort kann ein einziges Teilchen sich wie eine Welle verhalten – und umgekehrt. Dort ist der gesunde Menschenverstand nicht mehr gültig.

Doch sind diese Gesetze auch im Makrokosmos gültig? Österreichische Wissenschaftler von der Universität Wien haben sich mit ihren Quanten-Experimenten an die Grenze zum Makrokosmos vorgearbeitet und das Riesenmolekül TTPF (immerhin besteht es aus 810 Atomen!) in einen Quantenzustand versetzt. Die Ö1 Wissenschaftssendung Dimensionen stellt daher mit Recht die Frage: Wo endet die Quantenwelt?

Hüferl, Kren und Powidl

Austriazismus

Die Sprachvarietät “Österreichisches Deutsch” ist einzigartig. Kennzeichen, die für das Österreichische Deutsch typisch sind, findet man auf allen sprachlichen Ebenen. Am bekanntesten sind die lexikalischen, also die Kennzeichen auf der Ebene des Wortschatzes: Paradeiser, Sessel, Patschen – und all die anderen bis hin zur leidlich bekannten Marille. Allerdings gibt es weitaus mehr Kennzeichen, und es geht um mehr als sprachliche Vielfalt – es geht um Kultur,  Mentalität und Identität.

Wie sagt man in Österreich? Und inwieweit unterscheidet sich Österreichisch von anderen Standardsprachen der linguistischen Region? Diese Ö1 Sendung aus der Reihe “Radiokolleg” geht österreichischen Sprachmerkmalen auf den Grund.

 

Teil 1: Österreichisches Deutsch als eigenständige und plurizentrische Sprache. Welche sprachwissenschaftliche Kennzeichen hat sie?

Teil 2: Sprachunterschiede schaffen manchmal Verwirrung. Austriazismen unter der Lupe. Wie klingt Österreichisch?

Teil 3: Sprachvarietäten stehen oft in Konkurrenz zueinander. Wenn Österreichisches Standarddeutsch auf einen Regiolekt oder eine Mundart reduziert wird. Austriazismen unter Beschuss.

Teil 4: Die Bemühungen, Österreichisches Deutsch als Unterrichts- und Bildungssprache zu etablieren und Österreichisches Deutsch besser im Ausland zu positionieren.

Benimm an der Tafel

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Tischmanieren sind weitaus mehr, als die bloße Beherrschung von Werkzeugen, die zwischen Teller und dem Esser hin und herwandern. Sie markieren wie keine andere Kulturleistung sonst die Grenzen der feinen Unterschiede zwischen roher Barbarei auf der Fernsehcouch und ausgekochter Stilsicherheit am internationalen Parkett samt rotem Teppich.

In dieser Sendung aus dem Jahr 2013 informieren Expertinnenund Experten anhand interessanter Beispiele und Erlebnisberichten über historische, kulturelle und praktische Aspekte von Tischmanieren.

Das Anthropozän

Fingerprint auf der Erde

Trias, Jura, Kreide, Pleistozän, Holozän. Diese Ausdrücke sind sicherlich vielen bekannt. Sie bezeichnen einige Zeitabschnitte der Erdgeschichte, die sich durch globale tektonische oder biologische Veränderungen unterscheiden. Sie sind oft durch markante Gesteinsschichten voneinander getrennt und reichen Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit. Ist der Einfluss des Menschen nun so groß geworden, dass man ein neues Erdzeitalter beginnen sollte: das Anthropozän? Die Kulturwissenschafterin Eva Horn meint: ja!

Auf hohem und sehr informativem Niveau argumentiert Eva Horn in diesem Salzburger Nachtstudio ihre Meinung. Das Grundthema ist dabei immer die Entwicklung des menschlichen Einflusses auf den Planeten Erde. Während des sehr gut strukturierten Gespräches mit Katrin Mackowski, bekommt man einen beeindruckenden Einblick in die Vielschichtigkeit dieses Themas.

Zur besseren Orientierung der Versuch eines (groben) Inhaltsverzeichnis der angesprochen Themen:

00:00 – 12:00 Geschichte und Bedeutung des Begriffes “Anthropozän”
12:00 – 16:00 Welche Befunde rechtfertigen den Beginn eines neuen Zeitalters?
16:00 – 30:00 Was lernen wir durch diese Befunde über den Menschen?
30:00 – 33:40 Sollte ein Schleimpilz Rechte haben?
33:40 – 38:00 Verantwortung der Schwellenländer
38:00 – 40:40 Was bringt ein neues Zeitalter?
40:40 – 47:10 Die Rolle der Kunst und die Politik der Offenheit
47:10 – 49:30 Der Mensch als geologische Kraft
49:30 – 53:00 Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften – eine notwendige Freundschaft.

Knopfdruck – Freunde

Haben sich durch neue Medien nur die Begrifflichkeiten verschoben, oder auch die Art und Weise, wie Freundschaften gelebt werden? Und sind die Möglichkeiten, die das Internet für die Pflege der Beziehungen eröffnet, Gewinn oder Verlust?

In dieser Sendung aus dem Jahr 2014 sprechen Experten und Jugendliche über Social Media, Freunde im Netz und den Freundschaftsbegriff des 21. Jahrhunderts.

Es ist ein Schnitter, der heißt Tod …

Wallenstein A scene of the thirty years war

Noch heute gilt der Begriff “Dreißigjähriger Krieg” als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin. Es war der längste und blutigste bewaffnete Religionskonflikt der Geschichte. Ungefähr ein Drittel der Bevölkerung innerhalb des Raumes Deutschland hat den Krieg, und die daraus resultierenden Hungersnöte und Seuchen, nicht überlebt. Dabei war, als am 23. Mai 1618 protestantische Aristokraten die Statthalter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. aus den Fenstern der Prager Burg stürzten, kaum abzusehen, was folgen sollte: ein Flächenbrand, der erste im vollen Sinne “europäische Krieg”.

In dieser Ö1 Sendung der Reihe Salzburger Nachstudio werden die vielen Aspekte und Konfliktebenen des Dreißigjährigen Krieges durchleuchtet. Welche Parallele hat das Kriegsgeschehen damals zu den Konflikten unserer Zeit?

Im Gespräch:

HR Dr. M. Christian Ortner

Herrfried Munkler 

Jörg Baberowski

 

Nur verwarnen statt strafen?

Ab 25. Mai 2018 treten die neuen EU-Datenschutzregeln in Kraft. Das Gesetz sieht empfindlich hohe Strafen für dessen Missachtung vor. Sozusagen in letzter Minute wurde knapp einen Monat davor ein Abänderungsantrag zum Datenschutz-Anpassungsgesetz von ÖVP und FPÖ im Nationalrat beschlossen: Geht es nach der österreichischen Regierung, sollen Datenschutzbehörden etwa bei Verstößen von Unternehmen eher verwarnen als Strafen aussprechen. Öffentliche und privatrechtlich agierende Stellen mit gesetzlichem Auftrag sind außerdem von Geldbußen ausgenommen.

In der zwölfminütigen Ö1 Sendung aus der Sendereihe „Matrix“ wird beleuchtet, warum die österreichische Regelung für Aufregung und Kritik sorgt. Zu Wort kommen sowohl Gegner als auch Befürworter der umstrittenen österreichischen Umsetzung des EU-Datenschutzgesetzes.

Die Privatisierung der Zensur

Seit 1. Jänner 2018 ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland in Kraft:  Anbieter sozialer Netzwerke, wie etwa auch Google, Youtube, Facebook und Twitter müssen Inhalte, die offensichtlich rechtswidrig sind, innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Beschwerde entfernen oder sperren, sonst drohen den Unternehmen hohe Bußgelder.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist umstritten: “Gaga-Vorschrift”, “Zensur”, “nicht mit Meinungsfreiheit vereinbar” lautet hier etwa die Kritik. Welche Folgen hat es, wenn private IT-Unternehmen entscheiden, welche politischen Nachrichten die Nutzerinnen und Nutzer zu sehen bekommen?  Welche Art von Regulierung braucht es auf Plattformen? Diesen Fragen geht die zwölfminütige Ö1 Sendung aus der Sendereihe “Matrix” mit Hilfe von Expertinnen und Experten auf den Grund.

Mediziner als Wegbegleiter der NS-Ideologie

Heilanstalt NS-Zeit

Ärzte und Ärztinnen spielten im sogenannten Dritten Reich eine Schlüsselrolle. Ärztinnen und Ärzte verschafften den Nationalsozialisten quasi die wissenschaftliche Legitimation für ihre Verbrechen und wurden selbst zu Mittäterinnen und Mittätern – durch Menschenversuche, Zwangssterilisationen oder systematische Tötungen.

Das rassistische und sozialdarwinistische NS-Gedankengut verschwand nach dem Krieg nicht einfach, es wirkte vielmehr noch lange weiter. Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte konnten ihre Karrieren unbehelligt fortsetzen, ihre Ansätze blieben oft die gleichen. Die fatalen Missstände in der Kinderpsychiatrie “Am Steinhof”, die aus der NS-Euthanasie-Klinik “Am Spiegelgrund” hervorgegangen war, sind nur ein Beispiel dafür.

Warum unterstützten viele österreichische Ärztinnen und Ärzte aktiv den Nationalsozialismus? Und wie wirkten sich die Vertreibung und Ermordung tausender jüdischer Ärztinnen und Ärzte auf Medizin, Forschung und Lehre aus?

Pazifismus oder bewaffneter Widerstand?

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Martin Luther King war die Ikone der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA der 1950er und 60er Jahre. Seine Ermordung am 4. April 1968 wurde zum traurigen Symbol einer vom Rassismus der Weißen geprägten Gesellschaftsordnung, die sich längst überholt hatte. In dieser vierteiligen Sendereihe informieren Experten und Originaldokumente über folgende Themen:

Teil 1: Die schwarze Bürgerrechtsbewegung
Teil 2: Der Konflikt zwischen Martin Luther King und Malcolm X
Teil 3: Der Weg von den Bürgerrechten zu den Manschenrechten
Teil 4: Die aktuelle Situation der Afroamerikaner in der USA

Literarisches Österreich

Die Ö1 “Radiogeschichten” stellten 2017 wichtige österreichische Autorinnen und Autoren vor. Jeweils eine Woche lang standen Schriftstellerinnen und Schriftsteller eines Bundeslandes im Mittelpunkt einer Sendung. Eine Auswahl von neun Sendungen – eine zu jedem Bundesland –  ist nun auf “Ö1 macht Schule” für den Unterricht verfügbar.

Jede Sendung ist ca. 17 bis 20 Minuten lang. Nach einer kurzen Einführungssequenz lesen hochkarätige Sprecherinnen und Sprecher Auszüge aus einem oder zwei Werken der Literatinnen und Literaten. Im Fall von Michael Köhlmeier übernimmt dies der Autor selbst.

Ein Klick auf die Namen der Schriftstellerinnen und Schriftsteller öffnet weitere Informationen: Zu lesen sind jeweils ein kurzer, biografischer Überblick sowie eine knappe inhaltliche Beschreibung der Werke, die im Mittelpunkt der Sendungen stehen.

Alle Sendungen dieser Reihe sind im Archiv zu finden:
http://oe1.orf.at/archiv_literarischesoesterreich

 

 

Pokermiene und Unschuldslamm

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Der Umgang mit der Lüge ist schwierig: Wo beginnt sie, wann schützt sie sogar und welche Formen der Lüge gibt es? Wie erkennt man, ob eine Person lügt? Soll man Lügen immer aufdecken oder ist es besser, seine Umwelt im falschen Glauben zu belassen?

Ist das Gegenteil von Lüge wirklich die Wahrheit und gibt es außer den Menschen noch andere Lebewesen, die des Lügens mächtig sind? Der Religionsphilosoph Michael Hölzl von der Universität Manchester beantwortet die vielen Fragen der jungen Forscherinnen und Forscher.

Always online

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Immer öfter online, immer weniger offline. Sowohl Erwachsene, Teenager als auch Kinder verfügen heutzutage über Möglichkeiten, stets im Netz unterwegs zu sein. Ob für die Unterhaltung oder für die Kommunikation, es wird zunehmend schwierig, gesunde Internetgewohnheiten zu pflegen und zu wissen, wann es genug ist.

In dieser Ö1 Sendung der Reihe “Journal-Panorama” erklären Expertinnen und Experten, welche besondere Herausforderungen die Online-Kultur mit sich bringt und zeigen, welche Strategien für eine medienpädagogische Erziehung wichtig sind. Eine Sendung, die besonders für Erzieherinnen und Erzieher wesentliche Informationen birgt.

 

In memoriam Stephen Hawking

Stephen Hawking

Als Stephen Hawking mit 21 Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit “Amyotrophe Lateralsklerose” erkrankt, beträgt seine statistische Lebenserwartung noch fünf Jahre. Ein halbes Jahrhundert später ist der totgesagte Physiker der berühmteste Wissenschafter der Gegenwart.

Wenn Hawking über seinen Computer und Sprachsynthesizer mit der Umwelt kommuniziert, dann geht es zumeist um die ersten und letzten Dinge: Wie ist der Kosmos entstanden? Sind Zeitreisen möglich? In dieser Ö1 Sendung über das Leben und die Erkenntnisse des Kosmologen kommen vor allem Stephen Hawking selbst und viele seiner Wegbegleiter zu Wort.

Wie denkt und rechnet ein Mensch, der nur mehr seine Wangenmuskel und Augen bewegen kann? Hawking verwendet beispielsweise geometrische Techniken, mit denen er Bilder anstelle von Gleichungen manipulieren kann. “I am Intel inside”, behauptet der Brite mit trockenem Humor.
(Erstaustrahlung 2.1.2012)

Von der “Rauchrolle” bis zum “Disapointinger”

Mehrsprachigkeit

Wien spricht viele Sprachen. Unabhängig von diversen politischen Bestrebungen Sprachnutzung zu steuern, kann die Sprachvielfalt in der Hauptstadt Österreichs nicht leicht verdrängt werden. Sprachen und Kulturen haben sich hier über die Jahrhunderte immer vermischt. Neue, kreative Wortschöpfungen und Entlehnungen sind von den verschiedenen Volksstämmen entstanden.

In dieser Ö1 Dimensionen Sendung wird das Phänomen Mehrsprachigkeit aus der Wiener Perspektive historisch beleuchtet. Gegenwärtige Beispiele reflektieren eine bunte Mischung an Einflüssen. Welche Auswirkungen hat der Sprachpluralismus auf die “Herrschaftssprache” Deutsch? Wie lernen Kinder Deutsch am besten? Wie gehen Lehrende mit Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer sinnvoll um? Diese und andere Fragen werden im Beitrag behandelt.

Folgende Expertinnen und Experten sind im Interview zu hören:

Mag. Thomas Fritz, PhD

Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Michael Newerkla

Dr. Tamara Scheer

A.o. Univ.-Prof., Mag. phil., Dr. phil. Ulrike Jessner-Schmid

Sendungsinhalt

  • 00:00 Sprachliche Impressionen vom Wiener Brunnenmarkt
  • ca. 4:35 Einfluss von Französisch und Tschechisch auf Deutsch im Österreich der Habsburger
  • ca. 6:45 Sprachliche Vielfalt im Österreich der Habsburger – Aspekte der Mehrsprachigkeit im Militär
  • ca. 11:50 Eigenheiten von Sprachen im Wandel – kreative Wortschöpfungen und Scheinanglizismen
  • ca. 14:40 Jugendsprache und Jugendwörter
  • ca. 15:50 Sprache überwindet Grenzen und erschafft neue Dinge – Metrolingualismus
  • ca. 17:00 Mehrsprachigkeit bei Kindern und Jugendlichen – Vorteile
  • ca. 20:25 Motivationsfaktoren beim Spracherwerb
  • ca. 22:25 Sprachenvielfalt im Klassenzimmer – Herausforderungen und Empfehlungen für Lehrende

I Have A Dream

Am 4. April 1968 wurde der Menschenrechtsaktivist Martin Luther King in Memphis von einem Rassisten erschossen. Anlässlich seines 50. Todestages im Jahr 2018 erzählt der Historiker Rolf Steininger in der vierteiligen Sendung aus der Reihe “Betrifft: Geschichte” über diese herausragende Persönlichkeit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Der Baptistenpastor Martin Luther King war in den 1960er-Jahren die wichtigste amerikanische Stimme, die gegen Rassismus predigte und für mehr soziale Gerechtigkeit warb. Die Sendung gibt außerdem Einblick in die diskriminierenden, menschenverachtenden Gesetze der Rassentrennung und beschreibt die Meilensteine auf dem Weg zu deren gesetzlicher Aufhebung.

 

“Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen.”

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In dieser Sendung aus dem Jahr 2018 berichten Zeitzeugen von ihren persönlichen Begegnungen mit Martin Luther King, von den Ereignissen im Vorfeld des Attentats und den eigenen Nachforschungen im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer 1968 Interesse am Tod des prominenten Bürgerrechtlers gehabt haben könnte.

Warum fuhr Christoph Kolumbus über den Atlantik?

Im ausgehenden 15. Jahrhundert begann man die Welt zu erforschen und ging auf ausgedehnte, waghalsige Reisen. So entdeckte der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus im Jahr 1492 schließlich Amerika. Eigentlich war sein Ziel Indien gewesen. Aber nicht nur er, auch andere bis heute berühmte Seefahrer erforschten unbekannte Länder und Routen, darunter der Portugiese Vasco da Gama.

Aber was war eigentlich das Ziel dieser abenteuerlichen Expeditionen? Wo lauerten Gefahren? Und warum kamen dabei so viele Menschen um? Diese und andere Fragen der Ö1 Kinderuni-Reporterinnen und -Reporter beantwortet Andreas Obenaus vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Die Sendung eignet sich lehrplangemäß für das Fach Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung in der 7. Schulstufe.

“Anschluss” 1938

Rede Adolf Hitlers am Heldenplatz

80 Jahre sind seit der Machtübernahme Adolf Hitlers in Österreich vergangen. In diesem vierteiligen “Radiokolleg Spezial” wird dieser Prozess ausführlich analysiert und dokumentiert. Mit Originaltönen und Studiogesprächen werden die vielfältigen Aspekte der Annexion Österreichs beleuchtet.

Station 1: Die Grenzüberschreitung. Über die Machtergreifung der Nationalsozialisten.
– Die ersten Stunden (1:30)
– Der Anschluss von Innen (9:30)
– Der Anschlusses in Bildern (21:15)
– Systemkonforme Musik im Radio (30:30)
– Der Terror gegen die Juden beginnt (39:15)

Station 2: Die Einverleibung. Von der Übernahme der Institutionen.
– Was Österreich den Nationalsozialisten zu bieten hatte (1:20)
– Arisierungen (3:57)
– Die Eingliederung der Verwaltung (11:09)
– Die Rolle der katholischen Kirche (34:05)
– Die Eingliederung der kulturellen Institutionen (41:42)

Station 3: Die Opferumkehr. Über selektives Erinnern und das Eingestehen von Verantwortung.
– Reflexion des Opfermythos (1:01)
– Rudolf Gelbart – ein KZ-Überlebender berichtet (10:30)
– Gespräch mit Oliver Rathkolb: Der Anschluss von Innen (22:40)
– Der Widerstand an einem Beispiel aus Tirol (31:45)
– Entartete Tanz-Musik (42:38)

Station 4: Niemals vergessen. Das Postulat der Märztage 1938.
– Hitler spricht am Heldenplatz (0:00 – 2:00)
– Aus Tagebüchern und Biographien: Das Verhalten der Österreicher  nach dem 12.3.1938 (2:20)
– Vernadern im Dritten Reich. Das Denunziantentum. (9:58)
– Konstantin Wecker interpretiert “Die Gedanken sind frei” (18:58)
– Der Heldenplatz (21:18)
– Volkslieder in der NS Zeit und bis heute (32:00)
– Nach dem 27.4.1945: Über die Distanzierung vom Nationalsozialismus (40:15)

Rainer Bucher zum Ö1-Schwerpunkt “80 Jahre Anschluss”

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Der Nationalsozialismus war zu seiner Zeit neu und faszinierend, vor allem für die Jugend. Er versprach technische Modernisierung, nationale Gemeinschaft und soziale Gleichheit. In dieser sechsteiligen Sendereihe legt der katholische Theologe und Autor Rainer Bucher dar, warum die nationalsozialistischen Heilsversprechen so fatale Versuchungen waren.

Betrifft: Österreich – heute vor 80 Jahren

Am 12. März 2018 jährte sich der sogenannte “Anschluss” des Ständestaates Österreich an das nationalsozialistische Deutschland zum 80. Mal. Die Ö1 Spezialsendereihe “Betrifft: Österreich” thematisiert in zwölf fünfminütigen Sendungen die Ereignisse dieses Tages mit Ausschnitten von Original-Tondokumenten des Rundfunks, Erzählungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Ausführungen von Historikerinnen und Historikern. Sie kommentieren anhand dieser Tondokumente die Geschehnisse und die sich daraus ergebenden Konsequenzen rund um den sogenannten Anschluss 1938.

Gesendet wurde „Betrifft Österreich“ am Ausstrahlungstag, dem 12. März 2018, als „Live Ticker“: Von 8:55 bis 19:55 Uhr war kurz vor der vollen Stunde zu hören, was sich in den folgenden 60 Minuten in Österreich ereignet hatte. Klicken Sie auf die Titel der einzelnen Sendungen, um deren inhaltliche Beschreibung zu lesen. “Betrifft: Österreich” eignet sich für den Einsatz ab der 8. Schulstufe.

Gendersensibler Unterricht

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Mit der Einführung der geschlechtlich gemischten Klassen in Österreichs öffentlichen Schulen im Jahr 1975 hoffte man eine Gleichberechtigung für Mädchen erreicht zu haben. Theoretisch wären die Bedürfnisse der Mädchen und Burschen gleichermaßen berücksichtigt. Studien belegen hingegen, dass Burschen im Unterricht mehr Aufmerksamkeit von den Lehrpersonen bekommen, während Mädchen dazu tendieren sich unterzuordnen und “brav” sind. Da ist eine hohe Genderkompetenz seitens der Lehrperson gefordert, mehr Chancengleichheit im Unterricht zu gewährleisten. (mehr …)

Burschen unter Druck

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Thema dieser Sendereihe aus dem Jahr 2015 ist das “starke” Geschlecht und seine Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden in unserer modernen Gesellschaft. Junge Männer kommen selbst zu Wort, Experten erklären Hintergründe.

Teil 1: Schulischer Misserfolg bei Burschen und dessen Ursachen

Teil 2: Die Bedeutung von männlichen Rollenvorbildern

Teil 3: Das Leistungsverhalten von Burschen in unserem Bildungssystem und Männer in Erziehungsberufen

Teil 4: Computerspiele als Ausgleich für Bindungs- und Anerkennungsdefizite

Ware Mensch

Sklave

Sklaverei und Knechtschaft sind keineswegs moderne Phänomene. Schon in der Bibel wurde Joseph von seinen eigenen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft. Seit der Antike sind verschiedene Arten von Hörigkeit üblich. Später galt die Sklaverei als übliche Arbeitsform.

Mit dem Beginn des zwanghaften Einsatzes von Afrikanerinnen und Afrikanern auf Plantagen in Amerika und in der Karibik begann ein neues Kapitel der Sklaverei – der transatlantische Sklavenhandel. Millionen von Menschen wurden aus ihren Heimatländern in fremde Welten verschleppt. Der Begriff “Sklaverei” wird seitdem mit Ausbeutung und mit einer brutalen, menschenunwürdigen Gesellschaftsordnung in Zusammenhang gebracht. (mehr …)

Anton Zeilinger zum Ableben Stephen Hawkings

Stephen Hawking in der Schwerelosigkeit

Stephen Hawking war einer der bekanntesten Wissenschaftler der Welt. Er ist am 14.3.2018 im Alter von 76 Jahren gestorben. Dass er so alt werden würde, haben die Ärzte nicht für möglich gehalten, als sie ihm im Alter von 21 Jahren die Diagnose ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) mitteilen mussten. Höchstens drei Jahre gaben sie ihm damals, tatsächlich hat er noch mehr als 50 Jahre gelebt. Die Kontrolle über seinen Körper hat er verloren, nicht die über seinen Geist. Und das hat ihn wohl zu einer Art Popstar der Wissenschaft gemacht.

Im Gespräch mit dem Quantenphysiker Anton Zeilinger wird nicht nur auf das wissenschaftliche Vermächtnis von Stephen Hawking eingegangen. Es wird auch die Einstellung des Wissenschaftlers zu Gott und zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen erörtert.

Impfen gegen Falschmeldungen

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Es gibt viele Strategien, um Falschmeldungen im Netz zu bekämpfen und im Unterricht zu thematisieren. In dieser Ö1 Sendung “Digital.Leben” wird das Browserspiel “Bad News” vorgestellt.  Wissenschafter der Universität Cambridge und das niederländische Journalistennetzwerk “DROG” haben es entwickelt. Spielerinnen und Spieler dürfen Fake News produzieren und müssen versuchen, mit ihren Lügen in einem fiktiven sozialen Netzwerk möglichst viele Anhänger zu bekommen, gleichzeitig aber glaubwürdig zu bleiben.

Medienkompetenz

dog with laptop

Zur Berufswelt und Lebensgestaltung im 21. Jahrhundert gehört es, mit unterschiedlichen Medien kompetent umgehen zu können. Alle in der Gesellschaft tätigen Menschen, ob jung oder alt, sind von dieser Entwicklung betroffen. Welche Rolle kann und sollte Schule bei der Förderung von Medienkompetenz spielen? Inwiefern ist das Aneignen von Medienkompetenz wie eine zweite Alphabetisierung? Und, wie können Lehrpersonen Schülerinnen und Schülern helfen, verschiedene Kommunikationstechniken zu beherrschen?

Die Ö1 Sendung aus der Reihe “Dimensionen” geht diesen Fragen nach und beschreibt die Herausforderungen, die gemeistert werden müssen.