Architektur, Gesinnung und Weltanschauung

Interview mit Margarete Schütte-Lihotzky, Architektin

Margarete Schütte-Lihotzky war die erste österreichische Architektin. Als erste und einzige Frau studierte sie von 1915 bis 1919 an der K.K. Kunstgewerbeschule in Wien, der späteren Hochschule für angewandte Kunst. Im Jahr 1926 wurde sie vom deutschen Architekten Ernst May ins Frankfurter Hochbauamt gerufen. Dort beschäftigte sie sich mit der Rationalisierung in der Hauswirtschaft. Sie entwarf die so genannte “Frankfurter Küche”, die für 10.000 neue Siedlungswohnungen in Frankfurt gedacht war. Dennoch soll sie gesagt haben: “Wenn ich gewusst hätte, dass alle immer nur davon reden, hätte ich diese verdammte Küche nie gebaut!”

Dass sie mehr als nur die Erfindern der Frankfurter Küche war, zeigt diese Ö1 Sendung, die erstmals am 16. Juni 1994 ausgestrahlt wurde. In diesem einzigartigen Hördokument wird die 97-jährige Architektin interviewt.

Interview-Höhepunkte

  • Wie sie für die moderne Zeit bauen würde, bei ca. 3′ bis 6′
  • Wie sie Adolf Loos erlebt hat, bei ca. 14′ und 17′
  • Ihre Gedanken beim Design von Küchen, bei ca. 26′ bis 28′
  • Ihr Leben in der Sowjetunion, bei ca. 30′ bis 34′
  • Ihr Buch “Erinnerungen aus dem Widerstand“, bei ca. 37′
  • Ihre Verhaftung während der Nazi-Zeit, bei ca. 40′ bis 48′

Schon gehört?

 

 

Frankfuerterkueche

Die Frankfurter Küche von 1926 (gemeinfrei). Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurterkueche.jpg

 

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Bild: von Werner Faymann (Werner Faymann und Brauner 1997), via Wikimedia Commons
unter der Lizenz CC BY-SA

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11., 12., 13.

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Fachübergreifend

Tags

Adolf Loos, Architektur, Frankfurter Küche, Josef Hoffmann, Margarete Schütte-Lihotzky, Oskar Kokoschka, Rationalisierung, Schrebergartenhaus, Siedlerbewegung, Terrassenhaus, Widerstand