Mediziner als Wegbegleiter der NS-Ideologie

Der lange Schatten der NS-Medizin

Ärzte und Ärztinnen spielten im sogenannten Dritten Reich eine Schlüsselrolle. Ärztinnen und Ärzte verschafften den Nationalsozialisten quasi die wissenschaftliche Legitimation für ihre Verbrechen und wurden selbst zu Mittäterinnen und Mittätern – durch Menschenversuche, Zwangssterilisationen oder systematische Tötungen.

Das rassistische und sozialdarwinistische NS-Gedankengut verschwand nach dem Krieg nicht einfach, es wirkte vielmehr noch lange weiter. Zahlreiche Ärztinnen und Ärzte konnten ihre Karrieren unbehelligt fortsetzen, ihre Ansätze blieben oft die gleichen. Die fatalen Missstände in der Kinderpsychiatrie “Am Steinhof”, die aus der NS-Euthanasie-Klinik “Am Spiegelgrund” hervorgegangen war, sind nur ein Beispiel dafür.

Warum unterstützten viele österreichische Ärztinnen und Ärzte aktiv den Nationalsozialismus? Und wie wirkten sich die Vertreibung und Ermordung tausender jüdischer Ärztinnen und Ärzte auf Medizin, Forschung und Lehre aus?

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Heilanstalt NS-Zeit
Bild: „Schönbrunn Psychiatric Hospital, 1934.“
von Bundesarchiv, Bild 152-04-28 / Friedrich Franz Bauer
unter der Lizenz CC BY-SA

Jahrgang

10., 11., 12., 13., 8., 9.

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Fachübergreifend

Tags

Ärtzinnen, Ärzte, Asberger, Drittes Reich, Euthanasie, Euthanasie im Dritten Reich, Medizin, Nationalsozialismus, NS-Zeit, Opferrolle, Sigbert Ramsauer, Spiegelgrund, Steinhof